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Geschichte

Im Januar 1927 beschlossen die damaligen Mitglieder des CVJM Wäldenbronn drei Blechblas- Instrumente anzuschaffen, da man in der Kasse etwas mehr als stattliche 100 Reichsmark hatte.Kurz darauf kaufte man ein Flügelhorn und etwas später zwei Ventilposaunen. Zusammen mit Gotthilf Knoll´s eigenem Piston war jetzt das erste Wäldenbronner Posaunenquartett geboren.

Im November 1927 hatte man den ersten öffentlichen Auftritt. Über die Qualität der Aufführung konnte man geteilter Meinung sein, die Gründer ließen sich aber nicht beirren.

Schon bald wurde der Posaunenchor fester Bestandteil des Gemeindelebens.                       „Stille Nacht“ erklang an Heilig Abend des Jahres 1927 an einigen Plätzen der Gemeinde.        Dies können wir als den Beginn des bis heute fortgesetzten Kurrendeblasens betrachten.  

In den 30er Jahren wuchs der Posaunenchor auf ein Doppel-Quartett an. Einer der Höhepunkte war der Landesposaunentag 1939 in Esslingen. Da im selben Jahr das Gemeindehaus mit Soldaten belegt wurde, fanden die Proben in einer Wohnstube statt.

1941 endete der Dienst des Chores, da viele Bläser zum Militär einrücken mussten. 

Ein Neuanfang nach dem Krieg war schwierig, da einige Bläser nicht aus dem Krieg zurück gekehrt sind. Im Oktober 1946 fanden sich junge Leute aus den Jugendkreisen, um die Posaunenarbeit fort- zusetzen. Im Frühjahr 1947 erklang dann wieder der Sonntagmorgen-Choral.

Im Vertrauen auf Gott wagte sich der Nachkriegs-Chor an die vielfältigen Aufgaben.

Ein Jahr später fuhr man mit 2000 anderen Bläsern nach Ulm zum Landesposaunentag. Dieser findet bis heute alle zwei Jahre statt und wurde, bis auf wenige Ausnahmen, jedes Mal von einigen Bläsern besucht.

 

Die 50er Jahre fingen erst mal mit leeren Kassen an. Durch eine Altmaterialsammlung wurde die Kasse wieder aufgebessert. Jetzt konnte man sich eine Tuba, ein Bariton, zwei Trompeten und eine Zugposaune kaufen. Mit diesen neuen Instrumenten gewann unser Chor auch an musikalischem Niveau.

1952 feierten wir unser 25-jähriges Jubiläum in der St.Bernhardt-Kirche.

Zusammen mit dem Posaunenchor Deizisau fand 1958 in der Hohenkreuz-Kirche unsere erste Feierstunde statt, die es auch heute noch gibt.

Immer mehr junge Leute wollten im Chor mitblasen, so dass Anfang der 60er Jahre die Gruppe auf 20 anwachste. Der Wirkungskreis vergrößerte sich stetig, man spielte z.B. in Weingarten eine Feierstunde, oder bei der Kircheneinweihung in Kaisersbach.

1968 gab es zum ersten Mal eine Jahreshauptversammlung, seit der es bis heute traditionell Schinkenwurst zum Vesper gibt.

In den 70er Jahren fielen viele altgediente Bläser weg, doch bis zu unserem Jubiläumsjahr im Jahre 1977 hat sich die Lage wieder gebessert und man zählte 22 Bläser.

 

 

Die Qualität unseres Chores hat sich auch dadurch verbessert, da fast die Hälfte in anderen Bläsergruppen mitwirkten, wie dem Schwäbischen Posaunendienst, oder der Touch-Down Brass Band. Auch heute wirken Bläser außerhalb des Chores im Auswahlchor des Bezirkes, im Bläserensemble Obertürkheim, oder dem Bläserteam des ejw mit.

Ab Ende der 70er Jahre begannen bei uns die ersten weiblichen Mitglieder die Bläserausbildung. Das hat bei so manchem Bläser Unmut ausgelöst. Heute zählen wir bei 50 aktiven Bläsern rund ein drittel weibliche Bläser.

 

 

 


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